Aktuelles

Hier bekommen Sie Einblicke in unsere aktuelle Projekt- und Vereinsarbeit. Bei Workshops und Events stärken wir unseren Teamzusammenhalt, schulen unsere Fähigkeiten und wenden das Gelernte in spannenden Projekten an.

Unsere INTEGRAner - Lea Siekmann

Das sagen die anderen INTEGRAner über mich:

„Lea ist ein sehr hilfsbereiter, sympathischer und lebensfroher Mensch. Darüber hinaus bringt sie die benötigte Frauenpower in das Ressort IT!“

Warum hast Du Dich damals für INTEGRA entschieden bzw. wie bist Du zu INTEGRA gekommen?

„Ich wusste schon am Anfang des Studiums, dass ich nicht nur studieren, sondern mich auch darüber hinaus engagieren wollte. Als bei uns dann INTEGRA am Anfang des Semesters in einer Vorlesung vorgestellt wurde, fand ich es spannend, dass man hier schon im Studium praktische Erfahrung sammeln und neu erlerntes Wissen direkt anwenden kann. Daher bin ich damals dann auch zur Kickoff-Veranstaltung gegangen und war direkt begeistert von dem INTEGRAspirit und der Begeisterung, mit der jedes Mitglied über den Verein und die persönlichen Aufgaben gesprochen hat. Was mir aber am besten gefallen hat, war, dass man direkt gemerkt hat, dass es eine richtige Gemeinschaft gibt. Dieses Gefühl hat sich nach der Aufnahme noch verstärkt.“

Erzähle uns kurz von Deinem spannendsten internen oder externen Projekt.

„Mein spannendstes Projekt hat in diesem Semester stattgefunden. Wir haben uns in einem kleinen Projektteam damit beschäftigt, unsere neue Website im Hinblick auf SEO und SEA zu optimieren. Das Thema allein fand ich schon sehr interessant, da es in der heutigen Zeit immer relevanter wird. Sich da gemeinsam als Team reinzuarbeiten hat viel Spaß gemacht. Das Besondere daran für mich war aber, dass ich im Team die Rolle der Projektleitung übernommen habe. Ich hätte mir am Anfang meines ersten INTEGRA Semesters nie vorstellen können, dass ich ein Semester später schon eine Projektleitungsrolle übernehmen würde, aber bin froh, dass ich diese Möglichkeit ergriffen habe und kann kaum glauben, wie sehr ich mich auch persönlich weiterentwickelt habe.“

Was bedeutet INTEGRA für Dich?

„INTEGRA bedeutet für mich, sich immer wieder neuen, spannenden Herausforderungen zu stellen und dabei über sich hinaus zu wachsen. Man lernt immer wieder Neues dazu, ob bei der Projektarbeit oder im Ressort – es bleibt definitiv spannend.

Das Wichtigste für mich an INTEGRA ist jedoch die Gemeinschaft mit den anderen INTEGRAnern. Ob beim Stammtisch oder beim Running Dinner, INTEGRA ist ein sehr enger Verein und man schließt schnell neue Freundschaften unabhängig von Studiengang oder Erfahrung. #INTEGRAfamily“

Welches war bisher Dein größtes Learning bei INTEGRA?

„Mein bisher größtes Learning bei INTEGRA war, wieviel man lernen kann, wenn man sich neuen Herausforderungen stellt. Vor INTEGRA hatte ich wenig Erfahrung in der Beratung und der Projektarbeit. Das erste Projekt, für mich war das ein Pro Bono bei dem wir für ein Start-up eine Digitalisierungsstrategie entworfen haben, stellte eine große Herausforderung dar. Am Ende des Projekts habe ich dann gemerkt, wie viel ich in dem Semester gelernt habe – Von PowerPoint über die Projektarbeit bis hin zum Bereich der persönlichen Softskills hat mich das Projekt weitergebracht.“

Welches war bisher Dein schönstes Erlebnis bei INTEGRA?

„Ein einzelnes Erlebnis auszusuchen ist wirklich schwer. Das Vereinsleben ist sehr vielfältig, vom Stammtisch über gemeinsame Fun Events, gibt es immer wieder schöne Momente. Aber mein erstes Strategiewochenende wird für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben. Dieses findet jedes Semester kurz nach der Aufnahme der neuen Trainees statt. Man hat direkt die Möglichkeit, alle INTEGRAner kennenzulernen, den Spirit des Vereins richtig zu erfahren und dabei ein Wochenende voller Spaß zu verbringen.“

Mannheim Symposium 2020

Bei dem Mannheim Symposium versammeln sich die BewerberInnen an insgesamt drei aufeinanderfolgenden Tagen im März in Mannheim. Täglich werden Workshops zu interessanten und aktuellen Themen von verschiedenen renommierten Unternehmensberatungen angeboten. Abends können alle Teilnehmerinnen den Tag bei einem Get-together und Business Dinner ausklingen lassen.

Dieses Jahr wurde das Mannheim Symposium trotz der weltweit angespannten Lage zum 25. Mal von INTEGRA ausgetragen. Als Projektleiterin übernahm Selina Mann die Planung und Verantwortung über das Event. Im Folgenden schildert sie uns ihre Eindrücke des diesjährigen Symposiums:

„Im Juni 2019 übernahm ich die Leitung des Mannheim Symposium 2020 und machte mich sogleich gemeinsam mit meinem Team an die Ausarbeitung des Projekts.

Wir entschlossen uns nach einigen Brainstorming-Runden das Veranstaltungskonzept1 der letzten Jahre fortzuführen und die Gruppengröße von 18 TeilnehmerInnen beizubehalten, um so die exklusive Atmosphäre des Events aufrechtzuerhalten und den Austausch zwischen den Studierenden und den BeraterInnen zu intensivieren. Schlussendlich konnten wir neun renommierte Unternehmensberatungen von unserem Konzept überzeugen und, dank unseres gelungenen Marketings, ebenso zahlreiche Studierende von unserer Veranstaltung begeistern.

In den Wochen vor dem Event spitze sich die Lage aufgrund der COVID-19 Epidemie auch in Deutschland immer weiter zu. Nicht nur auf Veranstalterseite, sondern auch auf der Seite der Unternehmen und TeilnehmerInnen war die Verunsicherung deutlich spürbar. Nichtsdestotrotz entschlossen wir uns nach zahlreichen Gesprächen, das Event, in das wir bereits viel Arbeit und Herzblut hineingesteckt hatten, weiter stattfinden zu lassen, da bis dato nur Veranstaltungen über 1.000 Personen untersagt wurden. Kurz vor Beginn der Veranstaltung mussten uns leider drei Unternehmen aufgrund von internen Reisebeschränkungen absagen, weshalb schlussendlich nur sechs Workshops wie geplant stattfinden konnten. Wir freuten uns dementsprechend umso mehr über das zahlreiche Erscheinen der TeilnehmerInnen und übrigen UnternehmensvertreterInnen sowie dem uns gegenüber entgegengebrachtem Verständnis. Wir verbrachten drei spannende und ereignisreiche Tage im Leonardo Royal Hotel. Unser Team freute sich stets zu sehen, wie die TeilnehmerInnen sich mit den anwesenden BeraterInnen intensiv austauschten und bei den Case Studies ihr Können unter Beweis stellten. Bei den zahlreichen Networking-Gelegenheiten konnte die ein oder andere individuelle Einstiegs- und Praktikumsmöglichkeit erörtert und ein allumfassender Blick hinter die Kulissen einer Unternehmensberatung gegeben werden.

Nach dem Spruch „Unverhofft kommt oft“ kann ich rückblickend nur sagen, dass egal wie detailliert man etwas im Voraus plant immer etwas dazwischenfunken kann. Jedoch sollte man sich vom Unvorhersehbaren nicht unterkriegen lassen, flexibel sein und das Beste aus der Situation machen. Alles in Allem blicken wir heute auf ein erfolgreiches Event zurück, dass ihrem Jubiliäum alle Ehre gemacht hat und sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Teilnehmer*Innen auf volle Zufriedenheit stieß. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Unterstützer dieser Veranstaltung und an mein großartiges Team, mit dem mir die Arbeit an diesem Projekt sehr große Freude bereitet hat.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!“

– Selina Mann, Projektleiterin 

1 An insgesamt drei Tagen richten jeweils parallel drei verschiedene Unternehmensberatungen einen Workshop nach einem Thema ihrer Wahl aus. Der Workshop wird von insgesamt zwei Pausen unterbrochen, bei der die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben sich sowohl an süßen als auch an herzhaften Snacks zu bedienen. Im Anschluss daran findet ein Get-together in Form eines Sektempfangs statt, das von einem gemeinsamen Business Dinner gefolgt wird.

Die Unternehmen und ihre Workshops in der Übersicht:

Mittwoch (11.03.2020):

  • … PwC: „Business Transformation made by PwC”
  • … Accenture: “Was Disruptoren beim Einsatz von Technologien und Aufbau von Plattformökonomien besser machen als Banken“
  • … Zeb: „Pushing Frontiers – Etablierung einer Direktbanktochter“

Donnerstag (12.03.2020)

  • … Andersch: „Krisenstimmung im Wohnzimmer – Perspektiven für den Möbelhandel“
  • … Horváth & Partners:* „Mit neuer Strategie zu nachhaltigem Erfolg“
  • … Kienbaum: „Design Thinking Workshop: Reimagine early talent management in consulting”

Freitag (13.03.2020)

  • … Deloitte*: „A.I. Scenario Workshop: Die Zukunft der TV und Video Landschaft im Jahr 2030“
  • … Oliver Wyman: „Digitalisierung im Banking: Reaktionen einer Traditionsbank“
  • … Arthur D. Little*: “die Zukunft der Mobilität – Mobilität im Zeitalter von Disruption und Kreativität“

*diese Workshops vielen leider aus aufgrund der internen Reisebeschränkungen in Folge von COVID-19 aus.

Unser Engagement in Bezug auf das Coronavirus

Das Coronavirus hält uns alle in Atem. Es trifft unsere Gesellschaft ins Mark und schränkt den Alltag der BürgerInnen zunehmend ein. Vor allem für gefährdete Gruppen wie Senioren und Personen mit Vorerkrankungen sind alltägliche Aufgaben mit einem Ansteckungsrisiko verbunden. Daher ist nun Solidarität gefragt!
Wir als studentische Unternehmensberatung sind verbunden, mit allen die es in diesen schwierigen Zeiten stärker trifft und unter der Situation zu leiden haben. Wir fühlen uns verpflichtet, Risikogruppen zu schützen und unsere Hilfe anzubieten. Aus diesem Grund unterstützt INTEGRA die Nachbarschaftsinitiative Quarantänehelden. Zum einen bei der Entwicklung ihrer Plattform durch Support unserer Entwickler und zum anderen durch das Anbieten von Hilfe unserer Mitglieder.
Darüber hinaus kooperieren wir mit dem Gründerverbund „Startup Mannheim“ die aktuell tatkräftig Anliegen und Hilfeanträge regionaler Start-Ups sammeln, um das Gründertum zu unterstützen.

Lasst uns einander unter die Arme greifen. Wir möchten Mut schenken und Zuversicht geben. Gemeinsam sind wir nicht allein.

Projekte

Digitalisierung von Arbeitsprozessen

Unternehmen
Als Unternehmensgruppe in Familienbesitz bietet LÄPPLE weltweit hochwertige Produkte und Lösungen entlang der industriellen Wertschöpfungskette. Das leistungsstarke und innovative Produktspektrum deckt die Umform- und Karosserietechnik sowie den Automationsanlagen-, Maschinen- und Werkzeugbau ab.

Ausgangssituation
Ausgangslage des Projektes bildete der Wunsch des Auftraggebers, Fertigungsmappen, die für die Produktion der Artikel genutzt werden, zu digitalisieren. Anhand einer umfangreichen Entwicklung und Implementierung digitaler Entwicklungsmappen sollten die Produktionsprozesse zuverlässiger und nachhaltig agiler gestaltet werden können.

Projektablauf
Grundlage der Front- und Back-End Entwicklung des Systems waren umfangreiche Analysen bestehender Prozesse und die allgemeine Datensammlung zur Schaffung eines Verständnisses der Produktionsprozesse. Zur nachhaltigen Implementierung war schließlich eine Testphase Inhalt des Projekts, welche sowohl ein Remote-Testing als auch eine Pilotenphase enthielt.

Lösung
Das Beraterteam entwickelte Schulungsunterlagen zur erleichterten Implementierung des Systems. Als Konsequenz konnte Läpple den Papierverbrauch reduzieren und die Durchlaufzeiten im Vertrieb senken.

Marktanalyse des Industriegussmarktes

Unternehmen
Bosch Thermotechnik ist eine international produzierende Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH. Das Produktportfolio erstreckt sich von Heizgeräten über Solarthermie Systeme, Wärmepumpen zum Heizen und Kühlen bis hin zu Systemen für Großgewerbe und Industrie.

Ausgangssituation
Über ihre US-amerikanischen Niederlassungen bietet Bosch verschiedenste Systeme in den Bereichen Building High Efficiency & Automation an. Ziel des Projektes war die Identifikation von Wachstumspotenzialen entsprechender Segmente für den Bosch Konzern im nordamerikanischen Markt.

Projektablauf
Zunächst quantifizierte unser Beraterteam den Bedarf an Gusskomponenten durch Nachfrage- und Volumenanalysen. Für eine differenzierte Betrachtung des Marktes stellten unsere BeraterInnen die wesentlichen Abnehmersegmente des Industriegussmarktes und deren einzelne Top-Nachfrager im Gießereimarkt heraus. Durch detaillierte Nachfrageanalysen wurden Marktvolumina, Bedarf und neue Zielgruppen herausgearbeitet.

Lösung
Die abschließende Bewertung des wirtschaftlichen Potentials zur Erweiterung der Gießereikapazität präsentierten unsere BeraterInnen dem Kunden in Form eines umfangreichen Ergebnisberichts.

Optimierung des Recruiting Prozesses

Unternehmen
Die Deutsche Bahn AG ist weltweit einer der größten Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen und in über 130 Ländern aktiv. Mit aktuell über 300.000 Mitarbeitern und vielen Ausbildungsprogrammen ist das Unternehmen dabei ständig auf Talentsuche.

Ausgangssituation
Die Deutsche Bahn AG beauftragte INTEGRA damit, ein Konzept zur Optimierung des bestehenden Online-Recruiting-Verfahrens zu erstellen. Dieses sollte zum einen auf die Benutzerfreundlichkeit, zum anderen auf die richtige Ansprache vorgegebener Zielgruppen ausgerichtet sein.

Projektablauf
Es wurde ein Kriterienkatalog zum Abgleich von Verfahren und Ansprachen verschiedener Unternehmen in Form einer Best-Practice-Analyse erstellt. Durch Kenntnis der Zielgruppen konnte das Projektteam bereits während der Analyse die verschiedenen Verfahren nach ihrer Eignung für die Deutsche Bahn ranken.

Lösung
Das Beraterteam erarbeitete ein praxisrelevantes Konzept zur Optimierung des bestehenden Verfahrens mit entsprechenden Handlungsempfehlungen, welches dem Personalvorstand der Aktiengesellschaft als Entscheidungsgrundlage vorgelegt wurde.

Pro Bono Projekte

Entwicklung einer Corona-Hilfskampagne 

Unternehmen

Das Unternehmen „auctopus“ ist ein junges E-Commerce Start-up aus Wiesbaden. Es hat sich als Ziel gesetzt luxuriöse Produkte und Dienstleistungen durch das Konzept der stillen Auktion für Konsumenten preiswerter zu gestalten. Auf der Webseite von auctopus werden über die eigens entwickelte Auktionssoftware ständig neue, interessante und vor allem einmalige Angebote veröffentlicht. Das Team rund um die beiden Geschäftsführer Thomas Götzfried und Peter Fries umfasst acht hochmotivierte Mitarbeiter. Zusammen soll dieses Team die „auctopus-Vision“ wachsen lassen.

Ausgangssituation

Besonders in diesen schweren Zeiten der COVID-19 Pandemie wollen auch die beiden Gründer mit ihrer Software einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Daher wurde der Scope des Projekts abgeändert. Statt stille Auktionen sollen nun Vouchers für Restaurants etc. angeboten werden, um ihnen dabei zu helfen die anfallenden Fixkosten zu decken. Auctopus deckt hierbei lediglich die eigenen Fixkosten, erzielt jedoch durch die Voucher-Verkäufe keinen eigenen Gewinn.

Projektablauf

Im Rahmen der veränderten Projektstrukturierung haben wir uns besonders auf die hochwertige Gastronomie sowie einige weitere Branchen fokussiert, da diese besonders stark von der Krise betroffen sind. Nach einer Zielgruppenanalyse befinden wir uns aktuell im Kontakt mit Unternehmen, um Ihnen unsere Idee zu präsentieren. Außerdem erhoffen wir uns Kooperationen auf Social-Media, um unsere Bekanntheit zu erhöhen. Zusammen mit auctopus sind wir zuversichtlich einen nachhaltigen Mehrwert leisten zu können.

„Zusammenarbeit und solidarisches Handeln sind der Kern einer jeden Gesellschaft. Gerade jetzt kommt es darauf an zusammenzuhalten und auf andere Rücksicht zu nehmen. Wir von Nautical Consult und auctopus möchten den Menschen helfen, die sich gerade nicht selbst helfen können.“ – Lucas Politycki, Projektleiter

Evaluation einer Social Business Opportunity 

Unternehmen
264.education, kurz 264, ist eine Non-Profit-Organisation, welche die Vision verfolgt, weltweit allen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Das Gründerteam von 264 besteht größtenteils aus Mannheimer Alumni. Einer unter Ihnen ist sogar ein ehemaliger INTREGAner, was natürlich zu einer besonders interessanten Projektdynamik führt. 264 hat weltweit schon mehrere Schulen gebaut, unter anderem in Nepal und Uganda. Eine der vielen Besonderheiten von 264 ist, dass jeder gespendete Cent ausschließlich in den Bau der Schulen fließt und nicht etwa organisationsintern konsumiert wird.

Ausgangssituation

Unser studentisches Beraterteam unterstützt das Team von 264 bei der Evaluierung einer potenziellen Social Business Opportunity, die zusätzliche Einnahmen für den Bau von Schulen genieren könnte. So gliedert sich das Projekt in einen quantitativen und einen qualitativen Bereich. Im Quantitativen Teil konnten wir auf das Fachwissen unser teaminternen Wirtschaftsmathematiker zurückgreifen und haben vor allem das Umsatzpotenzial der Opportunity bestimmt. Dies bedarf einiges an Recherchevorarbeit, z.B. gängige Wachstumszahlen und Kennzahlenwerte in der Branche. Außerdem haben wir zusätzlich ein Nachhaltigkeitskonzept für zukünftige Kooperationspartner der potenziellen Geschäftsfelderweiterung entwickelt.

Projektablauf

Das Projekt ist nun nahezu beendet und verlief bisher sehr erfolgreich. Die Kommunikation mit dem Kunden war von Anfang an offen, interessant und produktiv. Unter anderem habe ich als Projektleiter wöchentlich mit dem Kunden telefoniert und über neueste Fortschritte zu informieren. Hierbei war besonders das Feedback vom Kunden von großer Bedeutung, um wirklich wertvolle Ergebnisse liefern zu können. Auch innerhalb des Teams herrschte dauerhaft positive Stimmung, was auch sicherlich daran lag, dass wir mit unserer Arbeit eine wirklich inspirierende Organisation unterstützen konnten. Wir hoffen, dass wir das Gründerteam bald in Mannheim begrüßen können und würden uns über eine weitere Zusammenarbeit freuen. 

Lösung
Durch die Bestimmung der wichtigsten Nachhaltigkeitskriterien für die Kooperationspartner der potenziellen Geschäftsfelderweiterung kann der Kunde in Zukunft alle Partner in sehr kurzer Zeit bewerten. Außerdem verschafft das Arbeitspaket Marktüberblick, das aus einer Longlist, Shortlist und einer Marktwachstumsprognose besteht, einen vollumfänglichen Überblick für den potenziellen Zielmarkt von 264. Des weiteren hilft die von uns erstellte Business-Case Excel, die Geschäftsfelderweiterung quantitativ zu bewerten. Hierbei können über zehn Parameter individuell eingestellt werden, was dann wiederum zu Erstellung eines Umsatzsgraphen für die ersten sechs Geschäftsjahre führt. Um die Ergebnisse abzurunden, haben wir noch alle Argumente für und gegen die Geschäftsfelderweiterung erörtert und dargestellt. 

„Das Projekt mit 264.education  ist ein perfektes Beispiel dafür, wie studentische Beratungsprojekte von INTEGRA einen relevanten Mehrwert stiften können und gleichzeitig zu einer exzellenten Ausbildung der studentischen Berater führen. 264 ist eine großartige Organisation mit viel Potenzial, deren Vision, nämlich jedem Menschen auf dieser Erde einen Zugang zu Bildung zu ermöglich, nicht nur nobel, sondern auch unglaublich wichtig für das faire Zusammenleben in einer globalisierten Welt ist.“  – Thore Iles, Projektleiter

Erarbeitung eines Business Plans

Unternehmen

Es handelt sich um ein Mannheimer Start-UP, welches momentan lediglich aus dem Gründerteam besteht. Zu dritt haben sie ein Produkt entwickelt, welches durch ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis neue Standards in der Analysetechnik setzen wird. Das Projekt wird zusätzlich durch das Programm „EXIST-Forschungstransfer“ des BMWi gefördert. Eine Unternehmensgründung steht noch aus, bis dahin werden sie weiterhin die Laboreinrichtungen der Mannheimer Hochschule nutzen.

Ausgangssituation

INTEGRA steht dem MINT-geprägten Gründerteam im Rahmen eines Pro-Bono bei diversen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zur Seite. Bei der anstehenden Investorensuche ist ein überzeugender Business Plan von elementarer Bedeutung. Unser Projektteam wird dabei die Erarbeitung der Finanzplanung, Markt-, Wettbewerbs- und Zielkundenanalyse übernehmen. Diese vier Bausteine bilden das Fundament eines jeden Business Plans und erlauben dem Kunden nach Projektabschluss diesen zu vollenden.

Projektablauf

Das Projekt wurde in einem Projekt Kick-Off mit dem Kunden in die oben aufgeführten vier Phasen unterteilt und ist Ende März angelaufen. Als Konsequenz der COVID-19 Pandemie führen wir einen sehr engen Mailverkehr mit dem Kunden und versuchen dem Kunden in wöchentlichen Skype-Calls am Projekt teilhaben zu lassen. Wir genießen den engen, freundschaftlichen Kontakt zum Gründerteam sehr, weshalb wir von ihrer Start-Up-Aufbruchsstimmung angesteckt wurden. Der Projektabschluss ist Mitte Mai geplant, wonach wir das Gründerteam auch unbedingt vor Ort in Mannheim besuchen wollen.

Lösung

Durch das Erstellen großer Teile des Business Plans ist unser Kunde sehr gut für die Investorensuche und die ersten Monate nach Gesellschaftsgründung vorbereitet. INTEGRA ergänzt die wissenschaftlichen Kompetenzen des Gründerteams zielführend und konnte so eine neue, branchen-externe Perspektive ins Unternehmen tragen. So haben wir beispielsweise im Rahmen der Zielkundenanalyse dem Kunden neue, vielversprechende Märkte aufgezeigt; im Rahmen der Marktanalyse ihr Marktpotential berechnet und letztendlich im Zuge Wettbewerbsstrategie eine Pricing-Strategie erarbeitet.

„30% des deutschen BIP lassen sich auf die Industrieproduktion zurückführen. Dies entspricht einer Billionen Euro. Eine Eins mit 12 Nullen. Damit Firmen wie BASF oder Bayer auch in Zukunft weltweit führende Produkte herstellen können, ist die Qualitätssicherung und -erwartung, die mit dem Label „Made in Germany“ assoziiert wird, von entscheidender Bedeutung. Um diese garantieren und nachhaltig verbessern zu können, strebt das Tech-Start-Up ProAspectX unter einer von INTEGRA begleiteten Markteinführung an, unser inländisches Qualitätsversprechen zu bedienen und den Markt der Prozessanalystenchnik für immer zu revolutionieren.“ – Julius Ahr, Projektleiter

Events

Du fragst Dich, wie die Arbeit einer internationalen Unternehmensberatung wie McKinsey aus dem Home Office funktioniert und mit welchen Tipps und Tricks unsere Berater gesund, zufrieden und produktiv bleiben?

Erfahre hierzu mehr im interaktiven „Erfolgreich von zuhause arbeiten“-Webinar, das McKinsey in Kooperation mit INTEGRA für Studierende (ab dem 3. Fachsemester) und Doktorand(inn)en aller Fachrichtungen veranstaltet.

Im Rahmen des Workshops geben Dir erfahrene McKinsey-Berater(innen) zunächst einen Überblick über die Herausforderungen der Arbeit im Home Office und teilen ihre persönlichen Tipps und Tricks. Anschließend wirst du bei einer kleinen Yoga-Session selbst körperlich gefordert.

In abschließenden Unterhaltungen in Kleingruppen besteht zudem ausgiebig Gelegenheit, mit den McKinsey-Berater(inne)n ins Gespräch zu kommen und mehr über die interdisziplinäre Projektarbeit und Deine individuellen Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Topmanagement-Beratung zu erfahren.

Interessiert? Dann melde Dich bis zum 3. Mai online an und beachte bitte, dass die Plätze begrenzt sind: https://mck.de/mannheim080520

Du fragst Dich, wie internationale Arbeit bei einer Unternehmensberatung aussieht und was die Erfolgsfaktoren im Strategic M&A und Merger Management sind?

Erfahre hierzu mehr im exklusiven, halbtätigen „Experience Internationality“-Workshop, den McKinsey & Company in Kooperation mit INTEGRA für Studierende (ab dem 3. Fachsemester) und
Doktorand(inn)en aller Fachrichtungen mit vorheriger Auslands-
erfahrung veranstaltet.

Im Rahmen des Workshops geben Dir erfahrene McKinsey-Berater(innen) zunächst einen Überblick über die Herausforderungen internationalen Arbeitens. Anschließend machen sie Dich mit verschiedenen Problemlösungsstrategien vertraut, die Du im Rahmen eines interaktiven Szenarios aus dem Bereich Merger Management direkt anwenden kannst. Beim abschließenden gemeinsamen Abendessen besteht zudem ausgiebig Gelegenheit, mit den McKinsey-Berater(inne)n auch persönlich ins Gespräch zu kommen und mehr über die interdisziplinäre Projektarbeit und Deine individuellen Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Topmanagement-Beratung zu erfahren.

Interessiert?
Dann melde Dich bis zum 23. Februar online an und beachte bitte, dass die Plätze begrenzt sind: https://karriere.mckinsey.de/events

Im Rahmen unseres Recruitings veranstaltete INTEGRA zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit pourista den INTEGRA Women’s Brunch.

In der gemütlichen Location am Rande des Jungbuschs bestand so vor allem für Interessierte Bewerberinnen die Möglichkeit sich mit den Beraterinnen von INTEGRA auszutauschen und über den Start in der studentischen Unternehmensberatung zu sprechen. Die Beraterinnen erzählten in entspannter und geselliger Atmosphäre von ihren Erfahrungen bei INTEGRA, den externen Projekten, ihrer internen Stelle und dem Vereinsleben.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen bei der sehr gelungenen Veranstaltung. Besonders danken wir auch pourista für das Bereitstellen der schönen Location und der Verpflegung. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf den nächsten Women’s Brunch!

Unser Team

Vorstand

Frederik Rohrka

Frederik Rohrka

Vorstand Kooperationen

  • Vertretung des Vereins nach innen und außen
  • Pflege der Netzwerke
Dorina Krasniqi

Dorina Krasniqi

Vorstand Projekte

  • Projektbetreuung vom Akquisegespräch bis zum Projektabschluss
  • Pflege von Kundenbeziehungen
Janina Baal
Vorstand Finanzen und Recht

janina.baal@integra-ev.de

+49 157 388 35369

Janina Baal

Vorstand Finanzen & Recht

  • Operative Finanzen
  • Erstellung der Finanzplanung
  • Klärung rechtlicher Fragestellungen

Ressortleiter

Freya Gehrke
Ressortleitung Akquise

ressortleitung-aq@integra-ev.de

Freya Gehrke

Ressortleitung Akquise

  • Gewinnung von Neukunden
  • Pflege von Netzwerken und Beziehungen zu Bestandskunden
Marlon Prantner

Marlon Prantner

Ressortleitung IT

  • Instandhaltung und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur
  • IT-Strategie für den Verein
  • Wissensgenerierung zu IT-Themen
Alisa Schaible

Alisa Schaible

Ressortleitung PR

  • Gestaltung des Außenauftritts von INTEGRA
  • Verfassen von Artikeln für Newsletter und Zeitungen
  • Hochschulmarketing
Sophie Stroh

Sophie Stroh

Ressortleitung HR

  • Durchführung des Recruitings
  • Aus- und Weiterbildung von Trainees und Mitgliedern
  • Gestaltung des Vereinslebens
  • Pflege der Beziehungen zu Alumni
Abdelrahim Abdallah
Ressortleitung QM/WM

ressortleitung-qm@integra-ev.de

Abdelrahim Abdallah

Ressortleitung QM/WM

  • Wahrung der Qualitätsstandards von INTEGRA
  • ISO Zertifizierung
  • Wissensdokumentation

Geschichte

2020

Neue Webseite

Eine neue Website läutet den Beginn eines weiteren INTEGRAjahres ein.

2014

INTEGRA goes ISO

Am 6. Juni ist es endlich soweit: INTEGRA erhält vom TÜV SÜD das Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001:2008. Damit kommt ein monatelanges zeit- und arbeitsintensives Projekt zum Ende und der Verein darf sich fortan mit dem renommierten Qualitätssiegel schmücken.

2013

INTEGRA schafft ein neues Ausbildungsmodell: MCEI-Kooperationsprojekte

In diesem Jahr schließt INTEGRA mit außerordentlichem Erfolg die ersten vier Kooperationsprojekte in Zusammenarbeit mit unserem Schirmherrn Prof. Dr. Woywode und dem Mannheim Center for Entrepreneurship and Innovation (MCEI) ab. Anwärter und erfahrene INTEGRAner unterstützen junge Start-ups aus Mannheim und Umgebung in ehrenamtlichen Projekten. Die Ergebnisse beweisen: Ein Erfolgsmodell und in Zukunft fester Bestandteil unserer Mitgliederausbildung.
2010

Ein rekordverdächtiges Jahr

INTEGRA feiert sein zwanzigjähriges Jubiläum. Premiere im Vorstand: Zum ersten Mal wird der Verein von einer rein weiblichen Spitze geführt. Ende des Jahres wird das bisher größte INTEGRAprojekt mit 120 Beratertagen abgeschlossen.

2009

INTEGRAnet 2.0

Mit dem INTEGRAnet 2.0 integriert der Verein den Zugang zu seinen IT-Tools wie INTEGRAprojects, einer selbst entwickelten und deutschlandweit einzigartigen, webbasierten Software zum Projektcontrolling und zur Projektdokumentation, dem INTEGRAwiki und dem Projektstatus-Tool.

2007

INTEGRAtion

Der Bologna Prozess hat auch Auswirkungen auf INTEGRA. Mit dem Konzept INTEGRAtion wird ein Leitfaden geschaffen, der den Verein auf die Strukturveränderung einstellt. INTEGRA beginnt die Zusammenarbeit mit der Metropolregion Rhein-Neckar.
2006

Neue Räume, neue Kompetenzen

Eine neue INTEGRAhomepage geht online und gibt umfassend Einblick in die Leistungen, Referenzen und Struktur des Vereins. INTEGRA bekommt sein eigenes Büro in L15, 14 am Willy-Brandt-Platz. Außerdem werden neue Competence Centres (CCs) zu den Themen Marketing, Logistik und Controlling/Finanzen gegründet.

2003

Netzwerk

INTEGRA präsentiert sich mit einem neuen, modernen Logo. Außerdem wird die Prime Alliance gegründet, eine strategische Allianz zwischen den studentischen Beratungen aus Karlsruhe (delta e.V.), Stuttgart (Junior Business Team e.V.) und Mannheim (INTEGRA e.V.).

2002

Neues INTEGRAnet

Das Jahr startet mit einem Messestand auf der DMS Expo. Außerdem geht ein neues Intranet aka INTEGRAnet online mit ausführlichen Profilen der studentischen Berater, Statistiken, Tools und gesammeltem Wissen.

2001

Erweiterte Kompetenzen

Neben den Vorständen und Ressorts wird ein weiteres Organ geschaffen: Das Competence Center. Zu bestimmten Themen werden hier neueste Erkenntnisse und Methodiken gesammelt. Das erste CC befasste sich mit dem Thema Business Plan.

2000

Das erste Jahrzehnt

Das erste runde Jubiläum wird gefeiert! Gemeinsam mit Alumni, aktiven studentischen Beratern und Partnern werden die nächsten 10 Jahre INTEGRA eingeläutet.

1999

Förderkreis

Auch nach der aktiven INTEGRAzeit soll der Verein präsent sein. Dafür wird der Förderkreis gegründet. Alumni bekommen hier eine Plattform zum Austausch und werden regelmäßig zu Events eingeladen.

1997

Erstes Symposium

In diesem Jahr wurde das erste Symposium an der Universität Mannheim von INTEGRA durchgeführt mit Beteiligung von BASF und Gruner & Jahr. Studenten der Universität Mannheim können hier bei Vorträgen und Workshops Kontakte knüpfen und Fähigkeiten ausbauen.

1996

Das Jahr der Netzwerke

Vier Jahre nach Gründung des Bundesverbands Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen wird auch INTEGRA e.V. Mitglied im BDSU und dem übergeordneten europäischen Dachverband Jade.

1994

Eingetragener Verein

Vier Jahre nach der Gründung fällt die Entscheidung, INTEGRA in einen Verein umzuwandeln. Bis heute heißt er: INTEGRA e.V.

1990

Gründung

Gründung von INTEGRA in Form einer GbR durch Hans-Joachim Becker und Matthias Junkes mit der Idee Unternehmen mit frischen und kreativen Ideen nachhaltig zu unterstützen.