Alumnivorstellung: Tom Jannik Pütz

Veröffentlicht von Veronika Strauch am

Alumnivorstellung: Tom Jannik Pütz

INTEGRA bietet zusätzlich zum Studium eine Plattform, um sich auf verschiedenen Ebenen weiterzuentwickeln und erste Erfahrungen im Consulting sowie in einer unternehmenstypischen Struktur zu sammeln. Doch wie geht es nach dem Studium weiter?

Unser INTEGRA Alumnus Tom Jannik Pütz ist seit diesem April Consultant bei McKinsey & Company. Als er 2017 sein Masterstudium in Management an der Universität Mannheim begann, trat er INTEGRA bei. Wir haben Tom gefragt, wie er zum Consulting kam – denn wir INTEGRAner:innen kennen ihn einerseits als Top Consultant, andererseits aber auch als kreativen und musikalischen Menschen. Eine gar nicht so ungewöhnliche Kombination, wie wir im Gespräch mit Tom festgestellt haben…

Angefangen habe alles mit „widerwilligem Keyboard-Unterricht“ der örtlichen Musikschule, seine kreative Ader entdeckte Tom dann in der Schulzeit. Er fing an eigene Songtexte zu schreiben und gründete, gemeinsam mit seinem Bruder und zwei weiteren Freunden, die Band Grapefunk. Zusätzlich zu seiner Rolle als Lead Vocalist spielt er Keyboard, Gitarre und Schlagzeug.

Anschließend an sein Abitur begann er ein Studium in Medienmanagement, wechselte jedoch schnell zu International Management und schloss den Bachelor sogar unter der Regelstudienzeit ab. Von Beginn an arbeitete Tom in der Sicherheitsfirma seines Vaters als Werkstudent. Während des Studiums absolvierte er verschiedenste Praktika, um einen Einblick in unterschiedliche Branchen und Arbeitsmodelle zu bekommen. So startete er mit einem Praktikum in einem Start-Up, gefolgt von Praktika in Großkonzernen und dem Mittelstand, bis er letztendlich beim Consulting hängenblieb: „Im Consulting kann ich alle meine Interessen vereinen und in den Projekten meine Kreativität einbringen. Dass ich mich INTEGRA anschließe, sobald ich in Mannheim studiere, war daher für mich bereits im Vorfeld klar.“

Tom beschreibt seine Zeit bei INTEGRA als „herausfordernd, erholsam und erfrischend“. Wie passt das zusammen? Er lacht, als er beschreibt, warum er INTEGRA als herausfordernd beschreiben würde: „Ich stand am Anfang meines Masterstudiums an einer angesehenen Uni und wollte mich dieser Initiative anschließen. Zur Trainee-Ausbildung bei INTEGRA gehört auch ein ProBono Projekt, darauf habe ich mich total gefreut! Allerdings ist uns kurz vor Projektbeginn die Projektleitung abgesprungen und kurzerhand war ich auf einmal Projektleiter – das war zwar klasse, aber eben auch herausfordernd! Ich wusste ja noch gar nicht, was mich in meinem Studium erwarten wird.“  

INTEGRA sei deswegen erholsam, weil der Verein auch die Möglichkeit bietet, runterzukommen, sich auszutauschen und Zeit mit anderen INTEGRAner:innen zu verbringen. Besonders gern erinnert sich Tom an die Strategiewochenenden, kurz StraWos, die er im Verein miterlebt hat. Das Adjektiv erfrischend findet er passend als Fazit für die gesamte Reise bei INTEGRA: INTEGRA hat mir komplett neue Perspektiven eröffnet und mein Studium perfekt ergänzt. Das habe ich einfach als sehr erfrischend empfunden.“

Letztes Jahr schloss Tom seinen MMM als Doppelmaster in Mannheim und Kanada ab, vor seinem Einstieg bei McKinsey arbeitete er als Strategic Project Manager in der Firma seines Vaters. Außerdem wollte sich Tom vor seinem Einstieg Zeit für sich nehmen: „Eigentlich wollte ich die Zeit zum Reisen nutzen, da ich nun gute sechs Jahre am Stück studiert habe. Da das aktuell nicht möglich ist, habe ich Zeit, mich gelegentlich wieder der Musik und anderen Hobbies zu widmen.“  Hinsichtlich seiner beruflichen Ziele ist er genauso aufgeschlossen, wie wir ihn auch in seiner Zeit bei INTEGRA kennengelernt haben: „Consulting ist für mich nicht unbedingt die Endstation – auf lange Sicht ist eine schöne Work-Life Balance das Nonplusultra und wenn ich das im Consulting finde, ist das wunderbar. Aktuell freue ich mich vor allem auf die steile Lernkurve, spannende Begegnungen und den Spaß am Consulting.“

Zum Abschluss haben wir Tom gefragt, was er zukünftigen INTEGRAner:innen mit auf den Weg geben würde:

„Für mich war niemals Karriere der ausschlaggebende Punkt, um mich zu engagieren. INTEGRA ist kein Pseudo-Karrieresprungbrett – es geht um viel mehr als nur die Projekte. Ich habe in meiner Zeit als INTEGRAner unglaublich bereichernde Projekte mittragen dürfen, doch die Freundschaften, die sich über die Zeit entwickelt haben, sind auch jetzt nach meiner Studienzeit präsent und meiner Meinung nach noch sehr viel wertvoller. Wenn ihr zu INTEGRA wollt, dann sprecht einfach mal mit dem/der ein oder anderen INTEGRAner:in und ihr werdet merken, ob es zu euch passt oder eben nicht. Für mich war die aktive Zeit im Verein total lehrreich, weil ich einfach Spaß an der Sache habe, und ich hoffe, ihr auch. Und falls ihr euch bewerben solltet: Blockt euch direkt schon mal den Termin für das erste Strategiewochenende im Kalender.“

Wir bedanken uns bei Tom für das spaßige Interview und wünschen ihm nur das Beste für seinen neuen Lebensabschnitt.

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